Martin Weinrauter: "Risikomanagement wichtiger als Prognosen!"

Shownotes

Martin Weinrauter sieht den Jahresstart 2026 als Fortsetzung bestehender Aufwärtstrends. Überraschung spielt keine Rolle. Entscheidend bleibt die höhere statistische Wahrscheinlichkeit laufender Bewegungen. Darauf baut sein Ansatz als Trendfolger und Risikomanager. Der deutsche Markt hat die Seitwärtsphase verlassen. Europa bleibt stark gewichtet. Die USA liefern Momentum über die Nasdaq. Emerging Markets bestätigen Kaufsignale. Der US-Dollar bleibt richtungslos. Bitcoin bleibt außen vor. Gold prägt seit über 26 Monaten die Performance. Im Zentrum steht die Software IVY. Sie kombiniert Trendfolge mit striktem Risikomanagement. IVY investiert nur in langfristigen Aufwärtstrends. Jede Position erhält 25 % Gewicht. Acht Assetklassen stehen zur Auswahl. Investiert wird nur bei relativer Stärke. Kapital arbeitet dort, wo Trends tragen. Weinrauter betont die Disziplin des Systems. IVY kann investiert sein oder an der Seitenlinie stehen. Emotionen spielen keine Rolle. Klare Regeln steuern Ein- und Ausstieg. "Trendfolge heißt, Gewinne laufen lassen und Verluste begrenzen."

Transkript anzeigen

00:00:00: Börsendurchblick.

00:00:01: Es ist nun mal einmal so, dass die Fortsetzung der Gegenwart in der Zukunft die höhere statistische Wahrscheinlichkeit hat.

00:00:07: Das ist beim Wetter so, das ist an der Börse so.

00:00:10: Darum sind wir schließlich auch trendfolger.

00:00:12: Der Podcast mit Martin Weinrauter.

00:00:15: Mein Name ist Martin Weinrauter, Vermögensverwalter und Fong-Major, Risikomajor am Start des neuen Jahres, zwanzig, sechsundzwanzig.

00:00:22: Und wie immer nie gelangweilt von dem, was an den Börsen geschieht.

00:00:27: Momentan ist das, glaube ich, ganz, ganz einfach.

00:00:30: Es wäre unendlich schwierig gelangweilt zu sein.

00:00:32: Was ist ja Wahnsinn, was da gerade abgeht?

00:00:35: Nicht nur wegen Trump.

00:00:36: Also wir hatten ja einen ultra tollen Start erlebt.

00:00:40: zunächst einmal.

00:00:40: Vielleicht sollte ich auch noch sagen, hallo und herzlich willkommen bei Börsenradio.

00:00:43: Hier ist Aldi Groß.

00:00:44: Hat sie das überrascht, dass, wenn wir uns mal den Dachs zum Beispiel anschauen, dass er dann endlich das geschafft hat, was zum Ende des Jahres nicht klappen wollte, nämlich die twenty-fünfzig tausend zu nehmen und tatsächlich Rekorde dann zu schreiben?

00:00:59: bleibt so ein bisschen hängen am wort überrascht.

00:01:02: hat sie das überrascht und könnte ein anderes wort mit rein nehmen?

00:01:04: haben sie damit gerechnet?

00:01:06: und ich muss sagen nein damit gerechnet habe ich nicht.

00:01:09: aber ich habe auch nicht damit gerechnet dass es nicht passieren könnte und ich hätte es damit ausgeschlossen.

00:01:15: damit hat es mich natürlich nicht überrascht.

00:01:17: das ist irgendwie der begriff der passt nicht so richtig rund rein denn wenn ich überrascht gewesen wäre noch mal dann wäre es ja etwas gewesen dass ich nicht auf der rechnung gehabt hätte.

00:01:27: aber Man muss wirklich sagen, die Märkte haben das letzte Jahr im Aufwärts-Trend beendet.

00:01:33: Und damit sind die Kursgewinne des Jahres, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr,

00:01:53: im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr.

00:01:56: Zieh nochmal unsere Statements aus dem vergangenen Gespräch, also dem Börsendurchblick Dezember hervor und guck mal, ob das passt.

00:02:06: Wenn sie passen, nicken sie lautstark, oder?

00:02:08: Ja, mach ich, weil wenn meine These stimmt, müsste ich relativ oft nicken.

00:02:13: Wir werden es merken.

00:02:14: Deutschland, seitwärts.

00:02:16: das Glas ist halb voll.

00:02:18: Jetzt kann ich nicht nicken, denn damals war das Glas Halb voll, aber jetzt ist es voll.

00:02:23: Der Markt ist nach oben ausgebrochen aus der Seitwärtsbewegung.

00:02:27: Und im Jahr twenty-fünf war eines der besten Jahre am deutschen Markt seit Jahrzehnten für unsere Strategie.

00:02:32: Wir haben letztes Jahr locker den Index geschlagen und das gelingt uns als Trendfolger- und Risikomancer im steigenden Markt.

00:02:39: Das muss man einfach mal sagen, wirklich selten.

00:02:41: Das war schon glatt ein Stück.

00:02:43: Also ein Nein, was eigentlich eine Bestätigung dann letztendlich ist.

00:02:47: Okay, der Trend zeigt es weiter nach oben.

00:02:49: Wie sieht es dann europaweit aus?

00:02:51: Da hatten wir den Aufwärtstrend und sie waren voll dabei.

00:02:56: Sie müssen lautstark nicken.

00:02:58: Einfach nur nicken im Radio funktioniert nicht, das muss schon.

00:03:01: Sie müssen das dann übersetzen.

00:03:03: Sie sehen mal nicken und dann übersetzen ist.

00:03:06: Also er nickt lautstark.

00:03:08: USA, die Amerikaner... Sehen ihr politisches Experiment positiver als wir Europäer?

00:03:16: Sie haben Europa genauso stark gewichtet wie USA.

00:03:19: Im Gegensatz zum MSCR World, der nicht die Welt abbildet, sondern Europa mit gerade vierzehn Prozent.

00:03:25: USA über siebzig Prozent.

00:03:28: Ja, Schnicke und der Gänze.

00:03:30: Weil im OS-Modell sind wir schon sehr stark investiert.

00:03:34: Und das hat in diesem Jahr auch die Nase vorn, weil Momentum an der NASDAQ läuft im Moment sensationell gut.

00:03:40: Und das hilft uns mit dem NASDAQ-Modul bei unserem Amerika-Investment stark.

00:03:45: Also, wir sind immer noch bei den Statements vom Dezember.

00:03:47: US-Dollar.

00:03:48: Zunächst ein halbes Jahr abwärts, dann ein halbes Jahr seitwärts muss seine Richtung noch finden.

00:03:53: Schnicke.

00:03:54: Risikomanager Weinrotter nickt fürs Protokoll.

00:03:57: Und die Emerging Markets waren einer der Performance-Bringer im vergangenen Jahr.

00:04:02: und hier zitiere ich ein wunderbares Kauf-Signal des Handelsprogramms Ivy.

00:04:07: Nicky ebenfalls.

00:04:08: Bitcoin hatte sein Allzeitflug im Oktober seit dem Absturz.

00:04:12: Ihr Handelsmodell für Kryptowährungen war defensiv.

00:04:15: Nach dem Drawdown von nur knapp vier Prozent ist es draußen immer

00:04:19: noch.

00:04:20: Ja, immer noch draußen, nicht Nicky.

00:04:22: Okay, Gold.

00:04:23: Ich glaub, da kommt auch ein Nicken.

00:04:25: Lange seit sechsundzwanzig Monaten.

00:04:26: Das weiß ich nun nicht, ob wir zuletzt dann fünfundzwanzig Monate hatten und jetzt sechsundzwanzig sind.

00:04:31: Auch hier zitieren wir das Handelsprogramm Ivy.

00:04:34: Hier ein Kommentar.

00:04:36: Was für ein Trend, Benial.

00:04:38: Die Kleine, das hatten Sie auch gesagt.

00:04:41: Ja, das sind wir schon am Ziel an unserem Schnelldurchlauf.

00:04:43: Ivy, Ivy, das ist das Stichwort.

00:04:46: Und dem wollen wir jetzt mal nachgehen.

00:04:48: Wir hätten uns vorgenommen für das heutige Gespräch und jetzt... Beginnen wir also nach dem Rückblick den Börsen-Durchblick?

00:04:56: Warum heißt Ivy Ivy?

00:04:58: Ich übersetze einfach mal.

00:04:59: Ivy ist Englisch und bedeutet E-Feu.

00:05:02: Und es steht für die Anlagerstradie der großen alten Elite-Universitäten an der Ostküste der USA.

00:05:09: Einmal steht es für das E-Feu an diesen alten, ehrwürdigen Gemäuern.

00:05:14: Einmal aber auch für die Ivy League.

00:05:16: Eine Liga für den Hochschulsport, und interessant ist, die hatten damals mit vier Unis gestartet und vier auf Römisch, im römischen Zahl ist i und v, also die eins vor der fünf vor dem v, und dann kommt Ivy League.

00:05:31: Und deswegen, weil wir uns an diesen Anlagestrategien orientiert haben, haben wir die Strategie auch Ivy genannt.

00:05:37: Ich bin froh, dass Sie keine Anleihe machen hier im medizinischen Bereich.

00:05:40: IV bedeutet nämlich dort intravenös.

00:05:44: Aber wir sind ja an der Börse.

00:05:45: IV, warum war das für Sie anlagestrategisch interessant?

00:05:51: Da hilft der Blick auf unsere generelle Vorgehensweise.

00:05:54: Wir sind Risiko-Menscher.

00:05:55: Wir gehen raus aus dem Markt, wenn die Kurse fallen.

00:05:58: Wir gehen an die Seitenlinien und, das ist natürlich wichtiger als alles andere, wir gehen auch wieder rein in den Markt, wenn die Kurse steigen.

00:06:04: Das machen wir in den USA, das machen wir in Deutschland.

00:06:06: Bei der Cross-Atlantik-Strategie disponieren wir Schwerpunktverlagung zwischen Amerika und Europa.

00:06:13: Wir haben Offensive ausgewogen und defensive Modelle, was wir gesucht haben dabei.

00:06:17: war eine grundsätzliche Diversifikation für ein Kernportfolio, also für ein Portfoliobasisbaustein aus unseren Strategien, dass wir aus unseren Risikomanagementstrategien zusammenstellen.

00:06:29: Und wie funktioniert das?

00:06:29: Was macht AIWE jetzt zu solch einer grundlegenden Diversifikation?

00:06:35: Wir folgen dabei der Grundidee der Anlagestrategie dieser US-Elite-Universitäten.

00:06:41: Das war tatsächlich so, dass sie früher und breiter als andere diversifiziert haben.

00:06:46: Sie sind konsequenter damals über Aktien und Anleihen das übliche Investment, die üblichen Investmentvehikel hinausgegangen und sie haben, das war ihr ganz großer Vorteil auf ein Netzwerk aus ehemaligen Studenten zurückgreifen können und sie hatten damit Zugang zu den Star Hedge Fund Managern der damaligen Zeit.

00:07:04: Sie hatten also zwar keinen Wissensvorsprung, den hat kein Mensch, aber sie hatten eben einen Zugang zu Möglichkeiten, die ein normaler Anleger nicht hatte.

00:07:12: Und was haben Sie dann gemacht?

00:07:14: Wir haben Sie diesen Zugang bekommen, haben Sie da angerufen und gesagt, hallo, ich bin der Martin, ich hätte gerne hier mal so ein Starhead schon Manager gesprochen.

00:07:21: Also wäre natürlich einer der Möglichkeiten gewesen.

00:07:24: bin ich auf die Idee gekommen, ansonsten hätte ich es natürlich ausprobiert.

00:07:28: Aber gemeint ist es jetzt, wenn wir IV verwenden, nicht in dem Sinn wie bei den IV Universität.

00:07:34: Wir haben über die Strategie Zubank genommen.

00:07:37: zu asset-Klassen, die wir im Core-Portfolio nicht einsetzen können, denn sie haben Performance-Profile, die wir mit unseren klassischen Risikomanagementansätzen einfach nicht in den Griff bekommen haben.

00:07:47: Wir haben es nie geschafft, mit den üblichen Algorithmen, die wir erfolgreich verwenden, in Gold, in Rohstoffen, in emerging markets, CO-Zitifikaten zu investieren.

00:07:56: Das hat einfach nicht geklappt.

00:07:58: Warum?

00:07:58: Warum ist das so schwierig?

00:08:00: Assetklassen wie Gold- und Rohstoff- oder Emerging-Markets.

00:08:03: Das ist einfach ein Mix aus Problemen.

00:08:05: Die Assetklassen liefern tatsächlich immer mal wieder.

00:08:10: Aber wenn sie dann liefern, liefern sie auch so richtig und das auch noch gerne in Zeiten, in denen andere Assetklassen durchhängen.

00:08:17: Aber und hier ist das Problem, denn es gibt ein veritables Aber.

00:08:21: In Summe nehmen sich diese Assetklassen zu viele Auszeiten.

00:08:24: Wenn wir also einfach nur Rohstoffe oder Gold in das Portfolio nehmen würden, bei den Imagine Markets ist das nicht anders, dann bekommen wir zwar Diversifikationen rein in den Zeiten, in denen wir das auch brauchen und haben wollen.

00:08:37: Durchaus also dann, wenn die üblichen Märkte durchhängen.

00:08:40: Aber, Herr Sall, du ziehen sie die Performance runter, denn man ist zu häufig und zu lange in Cash investiert, weil man über das Risikomanagement dann raus muss aus diesen Assets lassen.

00:08:50: Zu häufig, zu lange und das addiert sich auf.

00:08:53: Dafür hatten wir lange kein Lösungsansatz.

00:08:56: Und wie funktioniert das jetzt?

00:08:57: Wie löst AIBI diese Herausforderung?

00:09:00: Wir sind total coolen Schachzug.

00:09:03: Diese interessanten Esset-Klassen werden nicht gegen die eigenen Aufwärtstrends und Abwärtstrends gerechnet, sondern gegen die Aufwärtstrends, zum Beispiel der Aktien in den USA oder Europa.

00:09:15: Und es ist wichtig, immer in Euro gerechnet.

00:09:18: Wenn also zum Beispiel Gold in das Portfolio will, dann muss es in Euro sich gegen alle anderen Esset-Klassen behaupten können.

00:09:26: Und wenn Gold das nicht kann, und das ist das Schlüsselargument, dann warten wir unter Umständen nicht jahrelang mit Tagesgeldern darauf, dass Gold das mal kann, sondern wir können mit diesem Geld, was sonst an der Seitenlinie stehen würde, in Esset-Klassen investiert sein, die Performance bringen.

00:09:41: Das ist der Dreh- und Angelpunkt.

00:09:43: Also das heißt im Grunde genommen sowas wie ein Cross-Atlantik-Modell.

00:09:48: nur eben weiter gedacht?

00:09:49: Ja.

00:09:50: Aber viel weiter gedacht.

00:09:53: Ivy denkt nicht in Zwischenschritten wie das Cross-Atlantik-Modell, also aktuell heißt es bei uns, wir sind sechzig Prozent in Europa investiert und vierzig Prozent in den USA.

00:10:02: Noch mal MSCI World hätte nicht vierzig Prozent, sondern vierundsiebzig und Europa hätte nicht sechzig, sondern vierzehn Prozent.

00:10:09: Ganz deutlich anders, das kann Großatlantik, sondern Ivy hat einen Ein- und Ausschalter.

00:10:15: Wenn Gold, dann ist Gold zu richtig drin und zwar mit einem Viertel der Bestände.

00:10:19: Heißt also, der Gold ist richtig satt dabei.

00:10:22: Boah, das ist aber wirklich satt.

00:10:23: Also Rohstoffe, Gold, Imaging Markets.

00:10:24: Wenn dann mit dem Viertel mit dem Viertel mit dem Viertel mit dem Viertel mit dem Viertel mit dem Viertel mit dem Viertel mit dem Viertel mit dem Viertel mit dem Viertel mit dem Viertel mit dem Viertel mit dem Viertel mit dem Viertel mit dem Viertel mit dem Viertel mit dem Viertel mit dem Viertel mit dem Viertel mit dem

00:10:33: Viertel mit dem Viertel mit dem Viertel mit dem Viertel mit dem Viertel mit dem Viertel mit dem Viertel mit dem Viertel mit dem Viertel mit dem Viertel.

00:10:37: Satellite ist eine Satellitenkonstruktion, die an die üblichen Portfoliokonstrukte angedockt wird.

00:10:43: Und wenn wir dann nicht mit twenty-fünf Prozent im Satellite investieren, dann wird das Ergebnis am Ende homöopathisch.

00:10:50: Und wie kommt jetzt der Risikomanager ins Spiel?

00:10:52: Wie lösen die es?

00:10:53: Oder gibt es hier keinen Risikomanagement und sie lösen das eben über die Diversifikation?

00:10:58: Oh, nee.

00:11:00: Nicht ohne Risikomanagement.

00:11:02: nehmen uns nicht unsere Risikomanagementstrategien.

00:11:05: investiert wird in jeweils mit jeweils fünfzehnzig prozent in vier asset lassen und zur auswahl stehen acht asset lassen.

00:11:12: aber das ist der springe punkt.

00:11:14: investiert wird nur wenn die merkte in langfristigen aufwärts trenns unterwegs sind.

00:11:18: es reicht nicht dass man besser als andere ist aber im fallenden markt das zählt nicht.

00:11:23: gleichzeitig muss Man vorne stehen, unter den Top-Vier sein, in der ersten Hälfte sein und die Asset-Klasse muss im Aufwärts-Trend sein.

00:11:31: Theoretisch kann IV also auch zu hundert Prozent mit Liquidität an den Seitminien stehen.

00:11:36: Was aber selten der Fall ist, weil in solchen Zeiten sind Goal und Anleihen dann schon mal investiert, wenn alles andere im Abwärtsmodus ist.

00:11:44: Als Anleger denkt man ja so ganz gerne in diesen Best-of-All-Szenarien.

00:11:49: Also wenn überall ist, wenn man zu rund zwei Prozent alles auf Grün ist.

00:11:53: Könnte man ja der Meinung sein, Ivy ist so diese, wie soll ich sagen, berühmt berüchtigte, eierligende Wollmichsaure, also Jack of All Trades?

00:12:01: Ja, da könnte man immer in der besten aller Welten investiert sein.

00:12:05: Natürlich.

00:12:06: Natürlich ist Ivy das nicht.

00:12:08: Weil

00:12:09: es gibt natürlich Marktphasen, da springen die Märkte hin und her Gold rein im nächsten Monat wieder raus, da wieder rein.

00:12:15: Das ist stressig und das verlangt viel Disziplin, denn Wenn man die nicht mitbringt, wird man auch nicht im Markt sein.

00:12:21: Wenn diese langen Trennphasen wie jetzt, sechszehn, zwanzig Monate, lang im Gold in Euro deutlich über hundert Prozent beformen.

00:12:28: Da kommt man nur rein, wenn man diese anderen Phasen auch aushält.

00:12:32: Die gehören dazu.

00:12:33: Und nein, es ist keine eierliegende Wollmilchsau.

00:12:36: Das haben Sie gesagt.

00:12:37: Acht Assetklassen.

00:12:39: Welche waren dabei?

00:12:40: Gut Gold.

00:12:40: Welche waren länger nicht dabei?

00:12:43: Immobilien habe ich lange nicht gesehen.

00:12:45: Hängt natürlich an der Zinsseite.

00:12:47: Ich habe bonst lange nicht gesehen.

00:12:49: war auch wirklich nicht großartig unterwegs, die Performance.

00:12:53: Aber ich habe auch Rohstoffe lange nicht gesehen, was daran liegt, dass wir in ein Rohstoffbasket investieren, was sehr energielastig ist.

00:13:02: Und im Moment sind eher die Metalle gelaufen.

00:13:04: Öl ist ja fast am Tiefgas, hat sich lange nichts getan.

00:13:07: Das heißt, Rohstoffe, Bons, Immobilien waren lange nicht mehr im Portfolio.

00:13:12: Wie ist denn Efeu IW derzeit positioniert?

00:13:17: Wollt.

00:13:21: Zuletzt waren es, jetzt müssen es dann.

00:13:25: Ja, wir müssen überlegen, es kam rein im November vor zwei Jahren, zwei Jahre plus Dezember.

00:13:31: Ja, es kam Anfang November rein, sechsundzwanzig, sechsundzwanzig und ein halben Monat.

00:13:36: So, das wäre richtig.

00:13:37: So lange ist Gold dabei.

00:13:39: Wir haben Aktien Emerging Market seit Sommer vergangenen Jahres.

00:13:42: Aktien Europa und CO-Zertifikate kamen im Herbst rein.

00:13:46: Und wie geht es weiter?

00:13:48: Ich weiß es nicht.

00:13:49: Ah, ich will ja absolut nicht.

00:13:51: Da mal so gerade, ob er jetzt doch mal kippt.

00:13:55: Also ich sag's mal so, ich wünsche Ivy natürlich immer lange und konstante Trends.

00:14:00: Aber wenn es anders kommt, werden wir natürlich konsequent handeln und rausgehen aus den Positionen.

00:14:05: Sagt Risikomanager Martin Weinradter von Grummond und Weinradter Vermögensmanagement aus Königstein im Taunus.

00:14:13: Ein hab ich noch.

00:14:14: Wie kann ich investieren in Ivy?

00:14:15: Ja, wir hatten es probiert.

00:14:17: Über Fonds geht natürlich nicht, weil das ist ein Satellite-Strategie.

00:14:21: Mit vier Sets kann man keinen Fonds auflegen.

00:14:23: Zertifikat haben wir nicht am Markt.

00:14:26: Stimmt wäre natürlich vielleicht leicht auch mal eine interessante Idee.

00:14:29: Also Quintessence aktuell steht IV ausschließlich für die Kunden unserer hauseigenen Vermögensverwaltung zur Verfügung.

00:14:36: Ach, das heißt, sie betreuen eigentlich persönlich auch Vermögensverwaltungskunden?

00:14:40: Wenn es passt, dann schon gern.

00:14:42: Was heißt, es passt?

00:14:44: Ja, am Ende muss man sagen, mittlerweile habe ich da eine Position, die es mir einfach ermöglicht zu sagen, wenn es menschlich passt.

00:14:50: Es muss gut passen, also es muss Überzeugung für die Strategien da sein, muss menschlich passen.

00:14:55: Und dann macht mir das eine Menge Spaß und dann mache ich es auch gerne.

00:14:57: Das waren jetzt drei letzte Fragen.

00:14:59: IV kombiniert striktes Risikomanagement mit klaren Ein- und Ausschaltern über Acht-Lassen.

00:15:05: Investiert wird nur in langfristige Aufwärtstränen, mit jeweils für rund zweizig Prozent Gewichtung.

00:15:11: Das heißt, so bleibt das Kapital nie untätig, sondern arbeitet immer dort, wo die Trends tragen und unterwegs sind.

00:15:17: Und am Ende gilt, investieren funktioniert nur, wenn es auch menschlich passt.

00:15:22: Vielen Dank.

00:15:24: Das war aus dem Börsenradiusstudio der Börsendurchblick, der Podcast mit Martin Weinrauter.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.