Schwarzer Montag 1987. Mit Risikomanager Weinrauter durch dick und dünn

Shownotes

"Manchmal lohnt die Erinnerung, manchmal steht sie einem aber auch nur im Weg." Risikomanager Martin Weinrauter erinnert an den Börsencrash vom 19. Oktober 1987, dem ersten nach dem Zweiten Weltkrieg, als der Dow Jones zweistellig abschmierte. Ein Beben, das auch Asien und Europa erreichte - und nachhaltiger war als in den USA. Auslöser waren hohe Bewertungen, Wechselkursstreitigkeiten und automatisierte Handelsstrategien. Doch Weinrauter wusste schon damals: "Was fällt, wird auch wieder steigen." Bis dahin aber blieb der Handlungsdruck enorm. "Ich bin in dieser Zeit an den Börsen erwachsen geworden." Weinrauters Ratschlag für alle Anleger: "Qualität im Depot haben, das Portfolio breit und durchaus auch resilient aufstellen. Man muss in der Lage sein, mit dem Portfolio und dem Markt durch dick und dünn zu gehen."

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00:00:00: Aber dann muss man auch tatsächlich in der Lage sein, mit dem Portfolio und dem Markt durch dick-und dünn zu gehen.

00:00:09: Beispiel DAX – für den ist die richtige Antwort verkaufen!

00:00:24: Und genauso wichtig wie der Verkauf ist der anschließende Kauf.

00:00:28: Martin Weinrauter, jetzt im Gromann- und Weinrautter Podcast aus dem Börsenradiusstudio.

00:00:34: Guten Morgen!

00:00:36: Mein Name ist Martin Weinrouter von UMedger Vermögensverwalter bei all dem was ich tue.

00:00:41: Risikomanager.

00:00:43: Willkommen beim Börsennadio.

00:00:44: das mit dem guten morgen mal gucken ob ich das crashen kann nicht etwas besonders vor.

00:00:50: wir sehen mal auf eine kleine zeitreise schicken und schauen wie sie reagieren.

00:00:54: heute ist montag neunzehnte oktober.

00:00:58: Ach du meine Güte!

00:01:00: Aha,

00:01:00: es funktioniert.

00:01:01: Sie war ja dabei, in den Jahr siebenundachtzig.

00:01:04: Das

00:01:05: war der Tag als der Dow Jones-Innex zusammenbrach aber sowas von...

00:01:10: Naja, sag mal so muss jetzt erstmal wieder die Kurve kriegen.

00:01:14: also ich war natürlich nicht in New York dabei als das passierte und hier in Deutschland gab es damals ja noch kein Internet über dass man das geschehen live hätte sehen und ihm folgen können sowie wir da später damit anderen größeren Börsen rückgängen konnten.

00:01:31: Muss sagen, ich habe das Ausmaß des Absturzes am neunzehnten Oktober sieben achtzig ja aus den Spätnachrichten im Fernsehen erfahren.

00:01:39: Oh jem.

00:01:40: und daher kommt dir der Spruch man soll den Tag nicht vor dem Abend Nachrichten loben?

00:01:43: Aus ihrer Erinnerung raus was warste der erste Gedanke?

00:01:47: Der erster Gedankel ist es wirklich markant als ich es in den Nachrichten hörte und als sich die Zahl auf dem Bildschirm sah Ich habe tatsächlich an einen Stellenfehler geglaubt und einen Rückgang des Dojones von zwei Komma sechsundzwanzig Prozent vermutet.

00:02:02: Und ein Wort, das ich damals impulsiv gebraucht hatte.

00:02:06: Das hat sich mir regelrecht eingebrannt.

00:02:08: Ich hab im Reflex gesagt don't knower.

00:02:12: und musste dann erkennen dass sich das selber war der ja er nicht wusste der damit erkennen musste Dass man manche Dinge zum Beispiel Richtung Zukunft einfach nicht wissen kann, es war unglaublich dieser Tag.

00:02:29: Sie sieht hin wieder Socrates mit seinem berühmten Spruch, die ihm zugeschrieben wird.

00:02:34: Ich weiß dass ich nicht weiß.

00:02:36: Ja Dieser Tag, dieser Abend, dieser Moment vor den spät Nachrichten Das war tatsächlich der Moment in dem er klar wurde was es bedeutet ohne dieses S das man immer mal wieder anhängt.

00:02:49: natürlich weiß sich nichts.

00:02:52: Wenn ich weiß, dass sich nicht weißt wie sich die Kurse an den Börsen gleich oder morgen oder in einem Monat entwickelt werden dann ist das natürlich nichts.

00:03:01: Dann ist es sogar das Gegenteil von Nichts.

00:03:04: und der neunzehnte Oktober nünzer sieben achtzig und dieses unglaubige Don't hour sind der Ursprung

00:03:10: stimmend Also zwei Komma Zwei Sechs Prozent.

00:03:15: Rückgangserwartungen waren also so die Obtimistische Variante, die hoffnungsvolle Variante hat alles nicht genutzt.

00:03:23: Es waren dann ...

00:03:28: Ja!

00:03:30: Das ist so verrückt... Es war ein Rückgang von Zweiundzwanzig Komma Sechzig an einem einzigen Handelstag.

00:03:37: Das hatte es seither in den USA nicht wiedergegeben.

00:03:40: Hat man dazugelernt?

00:03:42: Wie hat sie das angekündigt?

00:03:43: wie hat sich der Markt damals auf diesen?

00:03:51: Das war noch ein Wochenende und da waren vielleicht noch Wochen davor gewesen.

00:03:55: Kann man da irgendwas im Nachhinein erkennen?

00:03:59: Was heißt klar, gehen wir einfach mal zurück in die Zeit rein!

00:04:04: Es kann man gar nicht anders sagen.

00:04:06: es war wirklich ein wunderbarer Aufwärtstrend.

00:04:09: bis zum Sommer sah völlig normal aus.

00:04:15: Der Kurzfristtrend brach an seiner zwanzig-Tagelinie aber nur ja, es passiert ständig das Herrn Kurzfristtrenn recht und der Markt stabilisierte sich dann anschließend am mittelfristigen Aufwärtstrend im Bereich der Fünfzig-Tagelinie für die Charttechniker und setzte dann erneut zu steigenden Kursen an.

00:04:34: Und Ende September nineteenzundzehn achtzig sah es so aus als würde der Markt auf ein neues Allzeithoch zulaufen.

00:04:41: Aber Anfang Oktober brach der Markt an diesen Versuch ab.

00:04:46: Und der mittelfristierte Trend kippte, an seiner Fünfzig-Tagelinie.

00:04:50: der Index lief dann abwärts auf seinen Langfristtrend zu und setzte am Donnerstag – ich weiß das noch!

00:04:57: Wie das war am Fünfzehn in Oktober auf dieser Zweihundert-Tagelinie aus?

00:05:02: Hätte gut halten können doch am Freitag sah es zunächst so aus als würde diese Zweihtaginie halten und wäre da eben der Wendepunkt, sodass es wieder auffetzt geht.

00:05:12: Aber die zwehundert Tage Linie hat mich gehalten.

00:05:15: Sie brach am Freitag und der Markt schloss an diesem Freitage, also am sechzehnten Oktober unter der Zwehundert-Tage-Linie nahe den Tagestiefs.

00:05:26: Aber auch das passiert im Grunde noch ständig.

00:05:28: ist er nicht so außergewöhnlich?

00:05:30: jetzt hatte die Welt damals hatten sie gesagt kein Internet.

00:05:33: das ging alles nicht so schnell man war eben nicht live.

00:05:36: dabei

00:05:37: muss halt die Welt betrachten.

00:05:38: es eine war USA, das andere war dann Asien und es war eben diese Woche in den Landen dazwischen.

00:05:43: Und was haben die Anleger denn dann gemacht?

00:05:45: Hat nieder irgendwie Zeit nachzudenken oder?

00:05:48: Ja klar genau so war's!

00:05:49: Die Welt hat sich Gedanken gemacht.

00:05:52: Hongkong habe ich in Russland wie auch Tokio an dem Morgen aber Hongkeng hatte ein Minus von etwas mehr als zehn Prozent am Untergrund.

00:06:00: Über zehn Prozent waren die Marken an dem Tag.

00:06:03: Hongkung deshalb in der Erinnerung weil sie nach dem Montag Eine Woche lang die Börsen geschlossen hat bis einschließlich Freitag.

00:06:10: Man hoffte, dass sich in einer Woche dann alles wieder beruhigt hätte... ...dass dann die Emotionen draußen sind,... ...das der Verstand sich einschalten kann.

00:06:18: Kurze Stops gab es auch an anderen Börsern ganz einfach auch,... ...weil die Abrechnungssysteme der Banken einfach nicht Schritt halten konnten mit der Orderflut!

00:06:27: Und war das eine gute Idee?

00:06:28: Ich fand sie wahr klug gedacht.

00:06:31: Aber...?

00:06:32: Die Börse haben eine Woche später... Also am Montag, als der Markt in Hongkong wiederöffnet hatte mehr als dreißig Prozent verloren an einem Tag in Hong Kong.

00:06:42: Am Montag eine Woche später.

00:06:44: Also Emotion räumt den Verstand aus dem Weg?

00:06:46: Das war damals schon so.

00:06:48: Es kann Emotion Panik Ja und Angst hatten die Herrschaft übernommen von jetzt auf gleich!

00:06:55: Also dann gehen wir nochmal eine Woche zurück In dem Ereignis, neunzehnte Oktober, siebenundachzig.

00:07:02: Wie ging die Börsen in Europa mit dem Kursrutsch um in Asien.

00:07:09: Also minus zehn Prozent, guten Morgen hier ist Hongkong.

00:07:12: also das steckt man nicht so leicht weg?

00:07:15: Nee!

00:07:16: Das steckt mal nicht so leicht weg.

00:07:18: der FHZ-Index fiel an diesem Montag im neunzehnten Oktober nineteen sieben achtzig Um etwa acht Prozent.

00:07:27: also auch alles so Richtung zehn Prozent.

00:07:29: aber damit war die Geschichte nicht ausgestanden.

00:07:32: bis Mitte November Verlor der deutsche Aktienmarkt von seinem Hoch seit Mitte August fast vierzig Prozent, ein bisschen mehr als vierzig.

00:07:41: So wie letztendlich in Hongkong und so wie letztsendlich auch in Australien.

00:07:45: Aber klar das konnte man am neunzehnten Oktober natürlich nicht wissen.

00:07:50: Und jetzt der US-Markt, dass ich richtig verstehe, da ging an diesem einem Handelstag also am neünzten Oktober nach dem Asien und Europa plus minus zehn Prozent vor Leuten mehr oder weniger den freien Fall über.

00:08:02: Das ist richtig!

00:08:03: Warum?

00:08:05: Bei Antwort-Ebenen.

00:08:07: Man sagt, dass die ersten oder man sagte damals das die ersten automatisierten Handelsprogramme in den USA die Kontrolle übernommen und alles aus dem Weg geräumt haben.

00:08:18: Hatching also Portfolio Protection und Short Zelligen zeitgleich im Kaskarten in immer neuen Wellen.

00:08:26: Und an welche zweite Ebenen haben Sie gedacht?

00:08:28: Bei der warum?

00:08:29: Frage Ja, wie kam es überhaupt zum Kursrückgang?

00:08:34: Und bekamst du zu?

00:08:36: Die Kurse waren seit Mitte der Achtziger gestiegen.

00:08:40: Das war einfach großartig!

00:08:42: Ca.

00:08:42: hundert Prozent Performance auf Index-Ebene – die Bewertung der Aktien galt damals als hoch, dann gab's Ärger auf der Divisenseite Deutschland demark Amerika Dollar.

00:08:53: wer ist hoch, wer ist niedrig, wer sollte, wer könnte, wer müsste?

00:08:57: und Probleme mit dem US-Haushaltsdefizit.

00:09:00: Reagan Zeit damals.

00:09:01: Und die US Notenbank erhöhte nach drei Jahren erstmals wieder die Zinsen.

00:09:06: Also, glaub ich bin jetzt nicht der Einzige bei dem irgendwo so eine Alarmglocke klingelt, die da vor sich hin bimmelt.

00:09:13: Same old story, same old story.

00:09:15: Achtung, Achtungen!

00:09:17: Ja... Manchmal lohnt er Änderung und manchmal steht sie einem natürlich auch nur im Weg rum.

00:09:22: Okay das war'sch mal immer erst am Rückspiegel.

00:09:25: wie ging es denn weiter?

00:09:25: Nach dem Montag

00:09:26: In den USA?

00:09:27: Ja, im Grunde genommen war es das.

00:09:29: Der Markt hat es an diesem Montag erledigt.

00:09:32: An dem Montag, den man später dann spazermontag nannte.

00:09:36: Am Dienstag ging das noch mal richtig hoch her.

00:09:38: die Kurse brachen nochmal zum, weiß ich nicht mehr genau, vier-fünf Prozent nach unten durch Die Handelsspanne.

00:09:44: daran kann ich mir in einem Tag zwischen Hoch und Tief bei extrem vom Tief aus nach oben gerechnet in einer Erholungsbewegung.

00:09:53: fünfundzwanzig Prozent am Dienstag Und dann wieder runter.

00:09:57: Dieser Montag und dieser Dienstag waren völlig aus allem rausgefallen, was wir normalerweise an den Börsen sehen und was wir bis dahin auch kannten.

00:10:05: Und doch das war vollkommen real.

00:10:08: genauso ist es passiert.

00:10:10: Sie sagten ja Handelssysteme die machen in beide Richtungen vermutlich mehr oder weniger automatisch.

00:10:14: wie haben sie denn drauf reagiert?

00:10:16: Reagiert ist das falsche Wort!

00:10:18: Wir waren schockiert.

00:10:20: Wie alt waren sie damals?

00:10:22: Achtundzwanzig

00:10:23: Relativ jung, da guckt man ganz gern zu den erfahrenen Kollegen.

00:10:27: Wie haben die reagiert?

00:10:29: Jung schon aber auch eben nicht so jung dass man einfach nur an der Seitenlinie gestanden hätte wie ein Auszubildender oder ein Trainier oder irgendwas.

00:10:36: wir waren schon damals in der Verantwortung für Kundengelder und für die Fragen der Kunden und der Blick auf die erfahrenen Kolleginnen hat gerade mal gar nichts genutzt denn eine Antwort hatte niemand.

00:10:47: Es war der erste Nachkriegs-Crash seit dem Zweiten Weltkrieg.

00:10:51: Natürlich haben die Kollegen ihre Erfahrungen gemacht, aber so etwas hatte natürlich noch niemand gesehen.

00:10:56: Auch die Kunden vermutlich denn

00:10:58: nicht.

00:10:59: Wenn dann auch irgendwie angerufen haben E-Mails gab es ja da noch nicht... Da klingelt das gute alte Weltscheimtelefon?

00:11:04: Ja!

00:11:05: Das haben sie und wir haben auch telefoniert.

00:11:08: Und die Antwort, die wir gegeben haben lautete Wir haben Qualität im Depot.

00:11:12: was fällt wird auch wieder steigen.

00:11:15: Das klingt jetzt nicht unbedingt nach einer falschen Antwort.

00:11:18: Nein, es war auch keine falsche Antwort

00:11:20: und schon wieder höre ich das aber?

00:11:22: In den USA hätte diese Antwort funktioniert.

00:11:25: Es hat gekracht.

00:11:26: Nach zwei Tagen war der Spuk vorbei.

00:11:29: in Deutschland ging es drei Wochen lang runter immer tiefer Und je länger es dauerte umso blanker lagen die Nerven aller Beteiligten.

00:11:37: Ich werde das nie vergessen Nie vergessen können Denn der Grundtener der Kunden kippte schließlich Kippte Richtung.

00:11:44: Wenn ihr nicht endlich handelt, dann werde ich handeln.

00:11:49: Das ist nachvollziehbar ne?

00:11:51: Ach sicher!

00:11:52: Und der Handlungsdruck ließ erst nach als auch der Kursrückgang zum Stillstand kam.

00:11:57: Nach einem Drawdown vom Hoch auf Tief von mehr als vierzig Prozent im FAZ-Indexichwert ist deshalb nicht vergessen, obwohl ich es an dem Tag natürlich nicht wissen konnte dass da tatsächlich der Druck vorbei war, zweit mein Namestag Tatsächlich der elfte, elfte, neunzehn, sieben, achtzig.

00:12:15: Steve wurde nur noch einmal marginal im Februar unterboten ohne das Stress da war.

00:12:20: Der Crash?

00:12:21: Der Börsen-Crash fand statt am fünftigsten Geburtstag der Mutter meines Partners damals bei der Firmengründung von Thomas Gromann und Schluss damit war dann eben am elften, elften.

00:12:32: Also

00:12:33: viele

00:12:34: historische Ereignisse die dann auch damit verbunden nicht nötig.

00:12:37: Dann haben es gesagt was heißt denn bei ihnen ausgelöfft?

00:12:39: also wenn man dass In einem Satz zusammenfassen will oder in einer Aussage dann würde ich tatsächlich sagen, Ich bin in dieser Zeit an den Börsen erwachsen geworden.

00:12:50: Diese vollkommen entfesselten Handelstage in den USA dieser Druck in Deutschland drei Wochen lang!

00:12:58: Man muss es vermutlich erlebt haben um es begreifen zu können um zu verstehen weil das fühlt sich völlig surreal an wenn man drin steckt und es war ja auch nicht das letzte mal dass so etwas Passiert es nicht zu wie an diesem Tag, aber von der Konsequenz her.

00:13:14: Ich denke nichts hat mir anschließend später geholfen in den Zeiten danach, wenn es wieder zur Sache ging als das sich jetzt so vor einmal erlebt und vielleicht ist es übertreben, aber ich sag's einfach mal und irgendwie auch überlebt hatte.

00:13:28: Was kam von den Profis?

00:13:29: Was kam vom Ankleide?

00:13:31: Ja die Analysten hatten es nicht kommen sehen wir hätten sie auch klar Man hat schon gesehen, was passiert.

00:13:37: Aber dieser Aufwärts-Rind war einfach sensationell!

00:13:40: Was hätten Sie auch sehen sollen?

00:13:42: Aber das, was uns dann später eigentlich den Teppich unter den Füßen weggezogen hat – weil der Start in das neue Jahr große Runde.

00:13:50: alle Wertpapierspezialisten des lokalen Bereis Frankfurt waren damals dabei und die Bank meldete sich zu Wort.

00:13:57: wenn sie das Vermögen ihrer Kunden retten wollen ich habe es noch im Ohr Dann verkaufen sie jetzt.

00:14:04: Es ist noch nicht vorbei.

00:14:06: Das, was an den Börsen passiert ist wird Auswirkungen auf die Realwirtschaft

00:14:11: haben.".

00:14:12: Das war nachvollziehbar!

00:14:13: Schwarzer Montag mit der Bezugnahme auf den schwarzen Donnerstag von neunzehntneunzwanzig – auch ein Oktobertag der Vierenzwanzigste – neunzentneun zwanzig.

00:14:24: Der dann damals die Weltwirtschaftskrise ausgelöst hat und all das, was dem folgte Zweiter Weltkrieg.

00:14:33: Aber so kam es ja dann nicht.

00:14:35: Nein, so kam das nicht!

00:14:37: Auch wenn die Recovery also der Holungsbewegung in den USA bis auf die alten Hochs erst im Sommer neunundachzig abgeschlossen war, also knapp zwei Jahre später... ...denn' die Zentralbanken haben damals im Markt mit Liquidität geflutet unternehmen.

00:14:51: Haben einfach eigene Aktien zurückgekauft, die auf einmal nur noch hat zu viel teilweise gekostet haben.

00:14:56: wie eine Woche vorher und als die Kurse nicht weiterfielen kam dann neue Kaufbereitschaft in dem Markt und wir haben uns in dieser Zeit die Köpfe heißen.

00:15:06: Ich schaff man das cool zu bleiben, wenn so was wieder passiert denn Wenn es einmal passiert, kann es ja auch wieder passieren.

00:15:12: und welche Antwort wollen wir dann geben können?

00:15:15: Wir, zwar an damals Thomas Gromann und ich, und in deiner Neunzig haben wir Gromans und Weinreuther Vermögensmanagement gegründet nachdem wir Börsen Literatur in den USA gefunden hatten, die uns weitergeholfen hat auf unserer Suche nach Antwort.

00:15:30: Nachdem wir den ersten PC der Bank gekauft haben, nach dem wir beschlossen hatten Risiko meldscher zu werden um in fallenden Merken sagen zu können Wir haben gehandelt!

00:15:42: Wir haben verkauft.

00:15:43: Ist das immer die richtige Antwort?

00:15:46: Nein ist es nicht.

00:15:48: Es ist dann die richtige antwort wenn nach Verkäufen die Kurse weiterfallen aber das tun sie natürlich nicht immer.

00:15:55: Was ist denn dann die richtige Antwort?

00:15:58: Beides sind richtige Antworten.

00:16:00: Das, was ich eben einmal erwähnt habe – was wir damals unseren Kunden gesagt haben – Qualität im Depotsam, das Portfolio breit und durchaus auch resilient aufzustellen in damaligen Zeiten Anleihen- und Aktien.

00:16:12: Aber dann muss man auch tatsächlich in der Lage sein mit dem Portfolios und dem Markt durch dick und dünn zu gehen.

00:16:20: Beispiel DAX.

00:16:27: Wer das nicht kann, wer der aber einfach nicht zusehen kann.

00:16:32: Für den ist die richtige Antwort verkaufen.

00:16:35: nichts anderes hilft ihm dann.

00:16:37: systematisch diszipliniert ohne jeden Kompromiss niemals unter keinen umständigen Emotionen die Kontrolle überlassen und genauso wichtig wie der Verkauf ist der anschließende Kauf.

00:16:49: Und das ist dann zu ihrem ja Arbeitsalltag geworden seit deiner neunzig.

00:16:55: Ja dass wurde dann zu unserer Antwort auf die Herausforderung Börse und Ja.

00:17:01: Im ersten Zehnten wurde die Firma für mehr als fünf Jahre alt, wir haben die Zeit genutzt und Schritt für Schritt weiterentwickelt und wir haben heute zwei Teams ein Team für die Kunden für die Verkäufe befreitend sind wenn die Kurse fallen sie raus sind aus dem Druck Für die wir genau dies professionell und mathematisch gesteuert umsetzen.

00:17:24: Und Wir Haben Ein Team das resiliente Portfolios baut, Portfolius mit denen man dann durch extreme Börsenphasen gehen kann.

00:17:31: Das ist der Plan und die einen Kollegen gehen diesen Weg, die anderen gehen jeden Weg.

00:17:36: Es hat sich einfach im Laufe der Zeit gezeigt dass das unsere Lösung unserer Antwort ist.

00:17:42: Ist es bei Ihnen nicht immer richtig?

00:17:44: Und das andere Falt?

00:17:47: Ja aber die Frage ist falsch gestellt denn es setzt voraus, dass man weiß was passieren wird, aber das weiß man eben nicht.

00:17:54: Ah das heißt Im Nichtwissen um die Zukunft nicht entweder oder, sondern sowohl als auch.

00:18:01: Ja beide Wege sind sinnvoll.

00:18:04: man muss sich für ein Weg entscheiden und ihn dann konsequent gehen oder sein Portfolio entsprechend diversifizieren.

00:18:10: mit einem Teil geht das Geld an auf diesem Weg mit einem anderen Teil auf jeden Weg.

00:18:16: ich nehme ein ungewöhnliches Beispiel je nachdem welche Blutgruppe man hat der eine hat A der einen hat B Der andere hat AB

00:18:24: Oder Null?

00:18:26: Ja, aber Null ist auf Dauer teuer.

00:18:29: Stichwort Inflation, aber das ist natürlich ein anderes Thema.

00:18:33: Null so auch wieder richtig!

00:18:34: Bekommst du langsam zum Schluss

00:18:36: wird

00:18:36: Ihnen Disziplin als Dreh- und Angelpunkt auf Dauern nicht langweilig?

00:18:41: Nee, nein... Es wird an keinem Tag langweiltig.

00:18:45: man kann es wirklich so sagen ganz einfach die Börse lässt das nicht zu.

00:18:49: Aber ein Ratter ich fasse ja an dieser Stelle gewöhnlich ganz gerne unsere Gespräche zusammen Möchtet Ihr heute nicht tun, ich möchte heute unser Gespräch einfach so als Ganzes stehen lassen und danke Ihnen sehr herzlich für Ihre Erinnerungen an den neunzehnten Oktober.

00:19:09: Vielen Dank!

00:19:10: Danke von meiner Seite dass Sie die Erinnerung geweckt haben.

00:19:13: Das war aus dem Börsenradiusstudio

00:19:15: der Börsendurchblick

00:19:17: Der Podcast

00:19:18: mit Martin Weinrauter.

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